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Andreas Lojewski

Steigende Stromkosten vorhersehbar

Experten sind sich einig: Mit der Stromkosten Erhöhung für 2011 ist das Ende der Fahnenstange bei weitem noch nicht erreicht. Steigende Stromkosten und Energiepreise wird es auch in den Folgekosten geben. In den nächsten 10 Jahren sollen die Preise für Strom um mindestens 60 % anziehen, soviel wie in den vergangenen 10 Jahren auch. Das bedeutet ein Anstieg der Strompreise im Durchschnitt um etwa 5 % jährlich.

Damit geben sich die Stromversorger im Jahr 2011 allerdings nicht zufrieden. Nach Ermittlungen von Verivox werden bundesweit rund 350 Stromversorger zum Jahreswechsel oder bereits Anfang Dezember die Strompreise deutlich erhöhen – im Durchschnitt um 7 Prozent. Mehr als 50 % aller deutschen Haushalte werden steigende Stromkosten verkraften müssen. Ein vier Personen Haushalt, der 4000 kWh verbraucht, muss dann mit Brutto-Mehrkosten in Höhe von durchschnittlich nicht ganz 70 Euro rechnen.

Anlass für steigende Stromkosten ist diesmal die Erhöhung der Umlage nach dem EEG (Erneuerbare Energie Gesetz), mit der der Ökostrom subventioniert wird. Die Erhöhung soll vor allem für die Förderung von Solarenergie verwandt werden. Die Umlage steigt von 2,05 Cent auf 3,53 Cent je Kilowattstunde. Nach Auffassung von Experten wie Verivox ist eine durch die Umlage veranlasste Stromkosten Erhöhnung von bis zu 7,4 % angemessen. Das ist allerdings vielen Stromanbietern nicht genug. Sie nutzen die Gelegenheit, Strompreiserhöhungen durchzusetzen und kassieren weitaus mehr, als zur Kompensation der erhöhten Kosten nötig ist – bis zu 14,4 %.

Der überwiegenden Anzahl von Verbrauchern wird es nicht möglich sein, durch weitere Einsparungen im Stromverbrauch Stromkosten zu reduzieren. Dennoch ist es in vielen Fällen machbar, die Stromkosten zu senken. Ein Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter kann mehrere hundert Euro jährlich einbringen. Das zeigt sich besonders auch bei der gegenwärtigen Erhöhungsrunde. Während über 60 Stromanbieter mehr als die durch die Umlage gerechtfertigten 7,4 % verlangen, bleiben andere deutlich darunter. Bei ihnen beträgt die Stromkosten Erhöhung nur an die 6 %.

Ein Stromanbieterwechsel ist online unbürokratisch möglich. Er kostet nichts und kann nicht zu vorübergehendem Stromausfall führen, was immer noch viele Verbraucher zu Unrecht befürchten. Es ist einfach, online die Stromkosten vergleichen zu lassen und dann im nächsten Schritt zum günstigsten Stromanbieter zu wechseln. Ein Stromkosten-Vergleich online ist unverbindlich und wie der Stromanbieterwechsel selbst natürlich kostenlos. Verbraucher sind gut beraten, steigende Stromkosten immer zum Anlass für einen Stromkosten-Vergleich zu nehmen.




Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski