Das Kreuz mit der GEZ
Die GEZ oder auch Gebühreneinzugszentrale – des Deutschen liebster Feind. Und das mit Recht. Denn dieser Verein vermittelt oft den Eindruck, als hätten sie dort den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als sich neue Schikanen für die in Deutschland ansässigen Bürger auszudenken. Wer kennt nicht die Geschichten von Hunden oder Katzen, die plötzlich Rundfunkgebühren entrichten sollen, nur weil Herrchen oder Frauchen sie als eigenständige Mitbewohner auf dem Klingelschild führt. Wobei es den Gebührenentreibern offensichtlich noch nicht einmal komisch vorkommt, dass es in Deutschland wirklich Menschen mit dem Vornamen „Waldi“ geben soll.
Nun hat sich die GEZ wieder etwas Neues einfallen lassen. Nach der Zwangspauschale für imternetfähige Rechner, die letztendlich doch vom Bundesverwaltungsgericht gekippt wurde, kommt jetzt die Zwangsgebühr für alle Menschen, die theoretisch in der Lage wären, Fernsehen zu schauen. Die Frage ist jetzt nicht mehr, ob wir wollen ode nicht.Wir müssen. Also nicht wirklich schauen – das wäre in vielen Fällen wirklich unzumutbar – aber zahlen. Wer sich für das Thema interessiert, der sollte sich den Blogartikel des aus Lingen stammenden Betreibers Alfred Kues ansehen. Eine durchaus lesenswerte Sicht der Dinge – und um Kommentare wird gebeten.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Silke Müller

