Das Tilgungsdarlehen
Tilgungsdarlehen werden häufig aufgenommen, wenn ein Eigenheim oder eine Wohnung finanziert werden soll. Die Raten, die der jeweilige Schuldner monatlich zu entrichten hat, berechnen sich aus zwei Komponenten. Zum einen fließt ein vorher festgelegter Zinssatz in die Summe mit ein. Zum anderen wird die sogenannte „anfängliche Tilgung“ festgelgt. Dabei handelt es sich um einen prozentualen Anteil der kompletten Kreditsumme. Meist liegt dieser Anteil zwischen 1% und 3%.
Je niedriger man den Anteil festlegt, desto länger dauert es das Darlehen abzuzahlen. Außerdem wird bei einer niedrigen Tilgungsrate die zu tilgende Gesamtsumme höher. Im Laufe der Zeit wird der Ratenbetrag, den der Darlehensnehmer monatlich zu entrichten hat, immer niedriger. Das hängt damit zusammen, dass durch den konstanten Tilgungsanteil die Restschuld von Monat zu Monat weniger wird. Dadurch sinkt der Zinsanteil und die Rate wird geringer.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Silke Müller


