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Andreas Lojewski

Durch die Brille besser sehen

Die neu gekaufte Brille erfüllt die Erwartungen nicht. Vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, z.B. beim Autofahren in der Dunkelheit, treten Probleme auf. Mit diesem Phänomen schlagen sich viele herum, die auf eine Sehhilfe angewiesen sind. Jetzt soll eine neue Messmethode aus Jena eine neue Generation von Brillen und Kontaktlinsen ermöglichen. Damit soll die Sehkraft auch bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich verbessert werden.

Das mit Hilfe einer Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung entwickelte Messgerät soll ab 2009 zur Verfügung stehen. Mit dem Messgerät lassen sich Unebenheiten von Hornhaut und Linse im Auge feststellen. Die können dann bei der Anfertigung neuer Sehhilfen berücksichtigt werden. Die Unebenheiten, die ab dem 40. Lebensjahr häufig in Erscheinung treten, lenken Lichtstrahlen ab und sind damit für die so genannten Abbildungsfehler verantwortlich. Da die Unebenheiten von Hornhaut und Linse bisher vor Anfertigung der Brille nicht gemessen werden konnten, war die Verhinderung dieser Abbildungsfehler bisher oft nicht möglich. Nun können die Unebenheiten durch das neue Messgerät während der Untersuchung der Augen berücksichtigt werden. Der Patient kann also exakt angeben, mit welcher Einstellung er am besten sehen kann, bevor die Brille oder die Kontaktlinsen angefertigt werden.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski