EEG wird neu gefasst
Das EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) wird noch vor der Sommerpause neu gefasst. Die geplante Neufassung des EEG hatte vor allem in der Solarbranche für Unruhe gesorgt. Der Grund: Im Gespräch waren Kürzungen der Fördersätze für die Solarenergie um bis zu einem Drittel. Das hätte die deutsche Solarwirtschaft vor einige Probleme gestellt. Zwar ist die Solarwirtschaft weltweit gut aufgestellt. Die Exportquote stieg 2007 auf 43 Prozent. Aber der Wettbewerb z.B. mit chinesischen Solaranlagenproduzenten, die in China günstigere Bedingungen haben, ist hart.
Die Koalitionsspitzen haben nun beschlossen, die Solarförderung 2009 und 2010 um je acht Prozent und 2011 um Neun Prozent zu senken. Die Grundvergütung für Solarstrom bleibt stabil. Das entspricht dem Konzept der Solarenergieförderung. Die Fördersätze werden nach und nach gesenkt. Die Senkung wird durch eine schrittweise Verbesserung der Produktivität aufgefangen. Die Solarwirtschaft geht davon aus, dass die jetzt beschlossene Senkung der Fördersätze durch Kosteneinsparungen kompensiert werden kann. Nach den Plänen der Koalition soll die Förderung von Windkraftanlagen und Biomasseanlagen erhöht werden.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski


