Kredite richtig umschulden
Kredite umschulden ist ein Thema für viele Konsumenten. Wer hat nicht schon einmal größere Anschaffungen über Verbraucherkredite finanziert? Millionen Deutsche kaufen Autos oder Möbel auf Pump. Oft lässt man sich dabei zu teuren Krediten verleiten, ohne dass es einem bewusst wird. Ratenzahlungsvereinbarungen mit dem Versandhandel sind ein Beispiel. Weitere Beispiele sind die regelmäßige Nutzung einer Kreditkarte mit Ratenzahlung auf die dort fällige Verbindlichkeit und besonders: Die Ausschöpfung des Dispositionskredits bei der Hausbank.
Hat man eine Anzahl solcher für sich gesehen kleiner Verbindlichkeiten angesammelt, ist deren Umschuldung in ein einziges Darlehen ein Thema. So behält man eine bessere Übersicht über seine Finanzen und kann die Kreditkosten insgesamt und manchmal auch die laufende monatliche Belastung senken. Voraussetzung ist natürlich ein günstigerer Zinssatz kombiniert mit einer klug gewählten Tilgungslaufzeit. Die besten Angebote lassen sich durch Kreditvergleiche leicht herausfinden.
Mehrere Kreditangebote einzuholen lohnt sich auch deshalb, weil einige Banken hin und wieder begrenzte Darlehenskontingente zu besonders günstigen Bedingungen herausgeben. Das tun diese Banken natürlich, um vor dem Hintergrund zunehmenden Konkurrenzkampfes neue Kunden zu gewinnen. Beim Einholen solcher Angebote ist aber Vorsicht geboten, wie bei allen Anfragen an eine Bank, die mit Krediten zu tun haben. Die Anfragen sollten in jedem Fall nicht als Darlehens- oder Kreditanfrage deklariert werden, sondern als bloße Konditionsanfrage. Das ist besonders wichtig, denn anderenfalls könnte die Bank auf die Idee kommen, eine Schufaanfrage einzuleiten. Durch eine solche Schufaanfrage allein kann sich die Bonität eines Schuldners verschlechtern. Eine gute Bonität ist aber Voraussetzung für niedrige Zinsen, in vielen Fällen der Hauptgrund für das Umschulden von Krediten.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski




