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Andreas Lojewski

Mit Fettzellen gegen Herzinfarkt

Wer mag sie schon, die eigenen Fettzellen. Zuviel Körperfett wird oft konsequent bekämpft. Mit Schlankheitskuren und manchmal auch durch „operative Eingriffe“ sprich Fettabsaugen.
Bisher wurde das Fett einfach entsorgt. Jetzt aber werden die therapeutischen Möglichkeiten des Fettgewebes mit Hilfe mehrerer klinischer Studien erforscht.

Bei kosmetischen Fettabsaugungen gewonnene Stammzellen aus eigenem Körperfett könnten bei einer Anzahl von akuten und chronischen Organerkrankungen eingesetzt werden, so Dr. Karl-Georg Heinrich, Wiener Experte für Ästhetische Medizin und Anti-Aging (zitiert nach Pressetext).

Dr. Heinrich behandelt bereits heute nach eigenen Angaben erfolgreich Gewebedefekte mit Stammzellen aus körpereigenem Fett und setzt die Stammzellen auch bei Brustvergrößerung und zur Hautverjüngung ein.

Fett enthält neben Stammzellen auch andere wichtige Zelltypen, die die Durchblutung in geschädigtem Herzmuskelgewebe erhöhen können. Weitere Erkenntnisse soll der an mehreren Zentren durchgeführte Apollo-Versuch bringen. Es handelt sich um einen randomisierten, Placebo gesicherten Versuch mit 48 Patienten. Bei Steigerung der Dosis wird die Sicherheit und Machbarkeit der Behandlung von Herzinfarkt mit körpereigenen Stammzellen untersucht.



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Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski