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Steffan Manschos

Ökostrom: vor dem Wechsel der Ökostrom Test

Die Anzahl der Ökostromkunden war in den letzten Jahren recht überschaubar. Sie lag in den vergangenen Jahren nur im einstelligen Prozentbereich. Die Oekostrom-Produkte konnten also nicht in die Breite Masse der Bevölkerung durchdringen. Die CO2-Diskussion hat wenige Kunden zum Wechseln bewegt. Durch die schrecklichen Ereignisse ist in den Ökostrommarkt aber Bewegung geraten. Immer mehr Verbraucher setzen sich mit dem sonst eher langweiligen Thema Strom auseinander. Die Energiequellen für den genutzten Strom werden interessanter. Woher kommt der genutzte Strom überhaupt? Wenn man sich die Energiequellen genauer ansieht, stellt man fest, dass der überwiegende Teil des Stroms noch aus Kohle- und Atomkraftwerken stammt. Erneuerbare Energien haben in Deutschland einen größeren Anteil als in anderen Ländern, z.B. als in Frankreich.

Im letzten Jahr lag ihr Anteil aber nur bei bescheidenen siebzehn Prozent. Dieser Anteil kann nur durch neue Erzeugungskapazitäten erhöht werden. Die Neuaufteilung des Stroms aus Altanlagen ist daher wenig sinnvoll. Genau dies passiert aber bei vielen Anbietern. Bei der Auswahl des richtigen Ökostromanbieters sollte man also einen Test auf neue Erzeugungsanlagen machen. Im Idealfall will der Anbieter den Kunden schnell Gewissheit über seine Absichten verschaffen und hat sich entsprechend zertifizieren lassen. Diese Zertifizierungen können das OK-Power Label und das Grüner Strom Label sein. Mit diesen Zertifizierungen kann man schnell die Ökostromanbieter identifizieren, die einen wirklichen ökologischen Zusatznutzen schaffen.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Steffan Manschos