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Andreas Lojewski

Planeten und Sternschnuppen im Oktober

Am 7. Oktober gegen 6 Uhr (MESZ) ist ein außergewöhnliches Himmelsbild zu bewundern. Die Planeten Venus und Saturn treffen sich am morgendlichen Osthimmel mit der abnehmenden Mondsichel. Das Schauspiel findet im Sternbild des Löwen, nahe Regulus statt, der später von der Mondsichel bedeckt wird.

Venus strahlt nach wie vor als heller Morgenstern. Saturn ist ebenfalls am Morgenhimmel zu sehen und wird um die Monatsmitte von Venus überholt. Mars ist die ganze Nacht über mit Ausnahme der ersten Abendstunden zu beobachten. Er steht in den Zwillingen und nimmt an Helligkeit deutlich zu. Jupiter ist am Abendhimmel tief im Südwesten zu finden.

Die Oktober-Draconiden, auch Delta-Draconiden oder Giacobiniden sind um den 6. bis 10. Oktober zu sehen. Es handelt sich wohl um die Reste eines Kometen. Die Meteorhäufigkeit ist von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich.

Von Anfang Oktober bis Anfang November treten die Orioniden auf. Deren Ursprung deutet auf den Halleyschen Kometen hin. Auch hier ist die Meteorhäufigkeit von Jahr zu Jahr recht unterschiedlich. Das Maximum wird am 21. Oktober erwartet. Man rechnet mit etwa 20 bis 30 Meteore pro Stunde. Beste Beobachtungszeit ist Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden. Die Orioniden sind mit ca. 65 Kilometer pro Sekunde sehr schnelle Meteore.




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Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski