Rantum – das kleine Dorf an der schmalsten Stelle der Insel Sylt
Wenn man südlich aus Westerland herausfährt, kommt man in wenigen Minuten nach
Rantum, wo die Insel Sylt nur einige hundert Meter breit ist. Bei einem kurzen Spaziergang
kann man sowohl den herrlichen Weststrand wie auch das malerische Wattenmeer genießen.
Rantum – ein ganz altes Dorf auf der Insel Sylt? Ja und nein. Alt-Rantum hatte eine dramatische Vergangenheit. Das Dorf nahe der Westküste, wurde immer wieder von wandernden Dünen verschlungen. Die letzten Häuser von Alt-Rantum wurden Anfang des 19. Jahrhunderts unter Sand begraben.
Heute ist Rantum ein beliebter Ferienort für alle, die nicht den ganz großen Rummel wollen. Am Ortseingang schmiegt sich ein schöner Campingplatz an das Rantum-Becken, und direkt am Weststrand ist mit dem Söl’ring Hof ein erstklassiges Hotels gelegen. Der Ortskern wird bestimmt von reetgedeckten Ferienhäusern. Die verbliebenen Kasernen sind u.a. umfunktioniert zu Ferienheimen. Eine neue Hotelanlage mit Wellnessbereich ist im Bau.
Zwölf Kilometer vom herrlichen Weststrand gehören zu Rantum. Hier kann sich der Gast am belebten Hauptstrand vergnügen oder außerhalb ein einsames Plätzchen suchen. Empfehlenswert ist ein Spaziergang über die Holzwandelbahn auf den Dünen in Höhe des Ortskerns. Herrlich auch ein Rundgang: Von Tadjem-Deel am Weststrand entlang bis zum Restaurant Seepferdchen, dort nach Osten und am Wattenmeer zurück. Eine urige Atmosphäre hat der winzig kleine Hafen. Er liegt am Watt in der Nähe der Sylt-Quelle.
Sie ist mein Lieblingsplatz in Rantum. Unten im Bistro gibt es Sylter-Quellwasser und natürlich viele andere Leckerbissen. Das Beste aber wird in der ersten Etage geboten. Der große, stille Raum birgt Kunstausstellungen und erlaubt einen wunderbaren weiten Blick über das Rantum-Becken (vgl. auch: „Das Rantum-Becken – ein einzigartiges Naturschutzgebiet auf der Insel Sylt“).
Verantwortlich für diesen Beitrag: Wilma Lojewski


