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Andreas Lojewski

Rentenversicherung im Überblick

Die gesetzliche Rentenversicherung stellt keine genügende Altersvorsorge mehr dar. Das ist unterdessen jedem klar. Doch welche Möglichkeiten gibt es, eine Rentenversicherung neben der gesetzlichen abzuschließen? Darüber herrscht nicht immer Klarheit.

Die deutsche Altervorsorge bietet drei Arten der Absicherung. Die gesetzliche Rentenversicherung ist für die Mehrheit der Deutschen nach wie vor der Kern der Altersabsicherung. Sie ist eine Pflichtversicherung für alle, die in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Die so genannte Rürup-Rente zählt dazu. Mit der Rürup-Rente können Selbständige und gut verdienende Arbeitnehmer mit den Einzahlungen Steuern sparen.

Die betriebliche Altersvorsorge ist ein weiteres Standbein der Rentenversicherung in Deutschland. Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Unterstützung durch den Arbeitgeber. Man unterscheidet Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktzusage und Unterstützungskasse. Es gibt also fünf Wege zur betrieblichen Altersversorgung. Auch die so genannte Riester-Rente fällt darunter. Der Vorteil der Riester-Rente sind die staatlichen Gelder. Jeder Arbeitnehmer, der in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, hat auch die Möglichkeit, eine Riester-Rente abzuschließen. Es gibt viele Möglichkeiten einer Riester-Rente: Z.B. Fondssparen oder Wohn-Riester.

Schließlich gibt es noch die Privatrente, also die private Altersvorsorge. Hier ist praktisch alles möglich: Aktien, Fonds, Immobilien, Lebensversicherungen auch Rentenversicherungen. Immobilien sind beliebt, vor allem, seit es das so genannte Wohn-Riester als neues Angebot gibt. Welche der vielen Möglichkeiten einer Privatrente man nutzen sollte, hängt von vielen einzelnen Faktoren ab, etwa vom Einkommen, dem Alter und den Sparzielen. Welche Form der Rentenversicherung man wählt, will also überlegt sein.




Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski