Rentenversicherung über Fonds
Da die gesetzlichen Renten in Zukunft mit Sicherheit nicht steigen werden, wird es immer wichtiger, privat für das Alter vorzusorgen. Eine Möglichkeit hierzu ist eine private Rentenversicherung. Hierbei wird über eine bestimmte Laufzeit monatlich ein bestimmter Geldbetrag in die Versicherung eingezahlt. Nach dem Ende der Laufzeit erhält der Versicherte eine monatliche private Rente. Eine Besonderheit hierbei ist die fondsgebundene Rentenversicherung. Hierbei hängen die Erträge der Versicherung sehr stark von einem oder mehreren Investmentfonds ab, in die die Versicherung investiert. Hierdurch können sich für den Versicherten wesentlich höhere Erträge als bei einer normalen Rentenversicherung ergeben.
Natürlich sind Fonds bzw. Aktienfonds auch Kursschwankungen unterworfen. Dadurch besteht ein höheres Risiko als bei Einzahlung in eine andere Rentenversicherung. Wer aber in jungen Jahren Beiträge in eine fondsgebundene Rentenversicherung einzahlt, kann dieses Risiko auf jeden Fall ausgleichen und über die Jahre nach bisherigen Erfahrungen einen wesentlich höheren Gewinn erzielen. Bei Abschluss der Versicherung sollte sich der Versicherte informieren, an welche Fonds die Rentenversicherung gebunden ist und wie deren Verlauf in den letzten Jahren und Jahrzehnten aussah. Daraus kann zwar keine Prognose für die Zukunft gestellt werden; eine gewisse Stabilität der Fonds kann aber nachgewiesen werden.
Die fondsgebundene Rentenversicherung ist also eine zusätzliche private Altersvorsorge, die relativ hohe Renditen erwirtschaften kann. Gerade jüngere Leute sollten daher verstärkt auf diese Zusatzversorgung zurückgreifen. In jungen Jahren müssen auch wesentlich geringere Beiträge als im fortgeschrittenen Alter bezahlt werden. Es handelt sich sicherlich um eine sinnvolle Form des Sparens, da im Alter ein wesentlich sorgenfreieres Leben geführt werden kann. Vor dem Abschluss kann sich der Versicherte ausführlich von Fachleuten beraten lassen.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Oliver Griester


