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Andreas Lojewski

Selbstkontrolle bei Diabetes

Zucker ist unterdessen eine Volkskrankheit. Die laufende Kontrolle der Diabetes ist ebenso wichtig, wie das rechtzeitige Erkennen der Krankheit. Denn die Folgeschäden der Diabetes können erheblich sein. Durchblutungsstörungen, Sehstörungen bis hin zum Erblinden, Nierenschädigungen, Amputationsrisiko bei diabetischem Fuß, Metabolisches Syndrom sowie erhöhte Gefahr von Schlaganfall und Herzinfarkt sind einige Stichworte.

Diabetiker können durch eine Reihe von Selbstkontrollen dazu beitragen, dass schwere Folgeschäden erst gar nicht entstehen. Darauf weist der Diabetologe Dr. med. Christoph Lembens in der Maiausgabe der Apotheken Illustrierten hin.

Dr. Lembens empfiehlt Diabetikern fünf einfache Selbstkontrollen. Sie sollten sich täglich wiegen, zweimal in der Woche morgens nüchtern den Blutdruck messen sowie wöchentlich Haut und Füße untersuchen. Einmal im Monat ist es erforderlich, den Urinzucker zu kontrollieren und mindestens zweimal in der Woche, jeweils nüchtern sowie 2 Stunden nach dem Frühstück, sollte der Blutzucker gemessen werden. Die Kontrolle des Blutzuckers ist selbst dann ratsam, wenn eine Therapie mit Medikamenten noch nicht nötig ist. Alle Daten müssen in ein Blutzucker Tagebuch eingetragen werden. Auf diese Weise können die unbedingt erforderliche regelmäßige ärztliche Untersuchung unterstützt und die Behandlungsergebnisse verbessert werden.


Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski