Social-Networking boomt
Social-Networking – das ist eine typische Internet-Erfolgsstory. Alles begann als Zeitvertreib besonders für junge User. Und das ist noch nicht allzu lange her. Unter Teenagern wurde Social-Networking dann immer populärer, ebenso unter privaten Usern. Heute ist Social-Networking auch aus der Berufs- und Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Social-Networking hat sich also endgültig etabliert.
Beeindruckende Besucherzahlen meldet denn auch ComScore aus den USA. 110 Mio. Besucher auf den führenden Portalen. Das sind 40 % mehr als im Vorjahr. Bei Linkedin etwa sind unterdessen Millionen Geschäftsleute registriert. Auf sermo.com tauschen etwa 25.000 Ärzte ihr Fachwissen aus. Das gleiche tun Werbefachleute auf Adgabber.com, und INmobile.org ist ein Netzwerk für Wireless Telekommunikation.
Vor allem im Geschäftsleben hatte sich Social-Networking zunächst nur zögerlich verbreitet. Zu groß war die Furcht davor, wichtige Informationen preiszugeben und damit das eigene Geschäft zu schädigen. Solche Befürchtungen sind aber unterdessen wohl in den Hintergrund getreten. Offenbar hat die Geschäftswelt die Vorteile eines Gedankenaustauschs auf so breiter Basis erkannt.
Die meisten Business-Netzwerke sind kostenlos. Sie finanzieren sich über kostenpflichtige Zusatzdienste und vor allem über Werbung. Online-Netzwerke legen zunehmend Wert darauf, dass die Nutzer ihre wahre Identität preisgeben. Das verringert die Gefahr von Betrügereien und gibt den Nutzern zusätzliche Sicherheit.
Verantwortlich für diesen Beitrag: Andreas Lojewski


