Beamtenkredite: Vorteile & Nachteile

    Beamtenkredite sind endfällige Darlehen, die am Ende der Laufzeit mit einer Lebensversicherung oder einer Rentenversicherung getilgt werden.

    Die Versicherung wird zusammen mit dem Beamtendarlehen abgeschlossen. Versicherungssumme und Laufzeit entsprechen dem Kreditbetrag und der Dauer des Beamtenkredits.

    Die Auszahlungssumme der Versicherung sollte garantiert sein. Denn damit wird der Kredit abgelöst.

    Neben der Auszahlungssumme entsteht noch ein Überschuss, der mindestens der Höhe der gesetzlichen Mindestverzinsung entsprechen muss. Dieser Überschuss wird am Ende an den Kreditnehmer ausgezahlt.

    Neben Beamten erhalten auch Richter und dauerhaft Angestellte im öffentlichen Dienst Beamtenkredite. Allerdings gibt es wegen der Lebensversicherung bisweilen Altersbegrenzungen.

    Außerdem wird häufig eine Gesundheitsprüfung erforderlich. Liegen Altkredite vor, müssen diese mit dem Beamtendarlehen abgelöst werden. Die Umschuldung entfällt bei Immobilienkrediten (Hypothekenkredite).

    Die Vorteile der Beamtenkredite

    Beamtendarlehen können über verhältnismäßig hohe Summen abgeschlossen werden und haben lange Laufzeiten, in der Regel bis zu 20 Jahren. Die Darlehen sind nicht zweckgebunden, sondern stehen zur freien Verfügung der Kreditnehmer.

    Die Zinsen sind verglichen mit den realistischen Zinsen normaler Ratenkredite niedrig. Die Kreditkonditionen stehen während der gesamten langen Laufzeit fest. Es gibt also eine hohe Kalkulationssicherheit.

    Kostenlose Sondertilgungen sind möglich, beim Beamtenkredit aber wenig sinnvoll. Die abgeschlossene Kapitallebensversicherung wird auch im Todesfall und in der Regel bei einem vollkommenen Berufsausfall ausgezahlt. Das sorgt für zusätzliche Sicherheit.

    Besonders vorteilhaft sind Beamtenkredite, wenn damit eine Immobilie als Kapitalanlage finanziert werden soll. Wegen der Endfälligkeit des Darlehens reduziert sich der Zinsanteil an den monatlichen Raten nicht. Wird die Immobilie fremd vermietet, können Zinsen und Kreditkosten in vollem Umfang steuerlich abgesetzt werden.

    Die Nachteile der Beamtenkredite

    Da Beamtendarlehen endfällige Kredite sind, sinkt die Zinsbelastung während der Laufzeit nicht zu Gunsten eines höheren Tilgungsanteils.

    Ob ein Beamtenkredit günstig ist oder nicht, hängt nicht allein von den Kreditkonditionen ab, sondern auch von den Bedingungen der mit abgeschlossenen Versicherung.

    Ist die Überschussbeteiligung beispielsweise relativ gering, können Beamtendarlehen wegen der verhältnismäßig hohen Gesamtzinsbelastung über die volle Laufzeit sogar ungünstiger sein als vergleichbare normale Ratenkredite.

    Das kann vor allem bei älteren Kreditnehmern vorkommen, denn die Höhe der Beiträge für die Kapitallebensversicherung richtet sich auch nach Eintrittsalter und Gesundheitszustand.

    Beamtenkredite eignen sich deshalb besonders für jüngere Kreditnehmer, die damit langfristig eine größere Investitionen finanzieren möchten.

    Für einen Autokauf oder für Anschaffungen des täglichen Lebens eignen sich Beamtendarlehen wohl eher nicht. In Einzelfällen kann es allerdings sinnvoll sein, eine Reihe kleinerer Kredite, auch Hauskredite, in günstige Beamtenkredite umzuschulden.

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    Der deutsche Kreditbroker Creditolo vermittelt günstige Kredite für Beamte, Richter und Angestellte im öffentlichen Dienst. Die Creditolo Beamtendarlehen haben einige Vorteile.

    Das Kreditangebot ist Ergebnis eines internen, professionell ausgeführten Kreditvergleichs. Kreditinteressierte brauchen also die zeitaufwändige Recherche nach dem besten Beamtendarlehen nicht selbst vorzunehmen.

    Außerdem sind bei Creditolo Beamtenkredite selbst dann noch möglich, wenn sich Kreditsuchende mit leichten Schufaproblemen oder Rücklastschriften auf aktuellen Kontoauszügen herumschlagen müssen.
    Beamtenkredite können bei Creditolo kostenlos beantragt werden, und die Angebotserstellung ist ebenfalls gebührenfrei sowie für den Kunden unverbindlich.