Direktbank oder Filialbank: Vor- und Nachteile

    Direktbanken werden häufig als Kinder des Internetzeitalters angesehen. Als Onlinebanken gibt es sie seit Beginn der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Die neue Technologie erlaubt besonders günstige Bankangebote an Kunden, weil Direktbanken einen geringeren Verwaltungsaufwand als Filialbanken benötigen.

    Das ist die Kurzfassung der Beschreibung, die man im Allgemeinen über Direktbanken liest. Doch sind Bankleistungen von Direktbanken tatsächlich in jedem Fall günstiger und bequemer zu haben?

    Oder bieten die altehrwürdigen Filialbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken nicht doch den einen oder anderen Vorteil, zumindest wenn es um bestimmte Dienstleistungen geht?

    Direktbank: was ist das eigentlich?

    Lange bevor das Internet unser Leben veränderte, gab es bereits bestimmte Formen von Direktbanken. Ursprünglich handelte es sich um Geldinstitute, die ihre Produkte nicht oder nicht nur in Filialen anboten, sondern über Vertriebswege wie per Telefon, Post und über Hausbesuche. Noch zu Beginn dieses Jahrtausends bot die damalige Citibank (jetzt Targobank) ihren Kunden in „abgelegenen“ Regionen eine Beratung zu Hause an.

    Manche Kreditinstitute waren und sind in der Branche der Konsumentenfinanzierung tätig und bieten ihre Kredite direkt über Händler an. Alle diese Finanzdienstleistungen wurden den Kunden direkt angeboten, ohne dass der Besuch einer Filiale erforderlich war.

    In der Tat waren die frühen „Direktbanken“ vornehmlich im Kreditgeschäft tätig. Die SKG Bank zum Beispiel wurde 1953 von saarländischen Einzelhändlern gegründet, um Konsumentenkredite zu vergeben, und bereits ab 1957 stellt die Bank Direktkredite zur Verfügung.

    Telefonische Vertriebswege oder den Vertrieb per Fax bieten Direktbanken auch heute noch an. Der Schwerpunkt liegt aber im Internet. Direktbanken stellen ihren Kunden eine Onlineplattform zur Verfügung, auf der die angebotenen Bankdienstleistungen aufgelistet sind. Die Plattform wird im Internet, aber auch im Fernsehen und in Printmedien beworben.

    „Online“ wird zunächst nur der 1. Kundenkontakt hergestellt. Der Abschluss der verschiedenen Bankverträge (Karten, Kredite, Konten, Sparprodukte und Depotkonten) erfolgt auch heute noch in der Mehrzahl auf dem Postweg unter Verwendung eines PostIdentverfahrens. Im Rahmen der Kreditvergabe wird darüber hinaus zunehmend optional ein Videoidentverfahren angeboten.

    Ist die Geschäftsbeziehung zwischen Bank und Kunde hergestellt, steht dem Kunden ein gesonderter Bereich online zur Verfügung, der über Login Daten gesichert ist. Auch die Datenübertragung geschieht über sichere Verbindungen, und die Abwicklung der Bankgeschäfte wird durch verschiedene Tan- und Pin-Verfahren gegen Missbrauch geschützt.

    Neben dem Onlinebanking stellen Direktbanken manchmal noch zusätzlich ein Telefonbanking zur Verfügung. Immer gibt es ein hoffentlich kostenfreies Servicetelefon. Zusätzlich ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail, Fax oder Brief in der Regel möglich.

    Wer steckt hinter den Direktbanken?

    Die wenigsten Direktbanken sind eigenständige Unternehmen. Meistens handelt es sich um Marken großer internationaler Finanzkonzerne. Hier eine Liste bekannter Direktbanken (Stand: März 2016):

    • 1822 direkt (Frankfurter Sparkasse)
    • SWK Bank (eigenständig)
    • ING DiBa (ING GROUP, Niederlande)
    • Bank of Scotland (eigenständig)
    • DAB Bank (BNP Paribas)
    • Consors Bank (BNP Paribas)
    • SKG (DKB, 49,9 %)
    • DKB (BayernLB)
    • Comdirekt (Commerzbank)
    • Norisbank (Deutsche Bank)
    • Netbank (Augsburger Aktienbank)
    • PSD Banken (regionale genossenschaftliche Direktbanken)
    • CreditPlus Bank (Kredit Agricole Group, Frankreich)
    • Barclaycard Bank (Barklays)
    • Targobank (Credit Mutuel, französische Genossen Bank)
    • Santander Consumer (Banco Santander, Spanien)
    • DSL Bank (Deutsche Postbank)
    • Postbank (mehrheitlich wohl noch Deutsche Bank)

    Einige Direktbanken vertreiben ihre Produkte und Dienstleistungen nur im Internet, andere verfügen über ein mehr oder weniger ausgebautes Filialnetz. Santander Consumer hat beispielsweise ca. 320 Filialen in Deutschland. Targobank, CreditPlus, SWK Bank sind andere Beispiele.

    Interessant ist, dass Direktbanken in ihren Filialen Produkte manchmal zu anderen Konditionen anbieten als online.

    Andererseits bieten die meisten Filialbanken und Sparkassen neben dem herkömmlichen Vertriebsweg über Filialen zusätzlich ein gesondertes automatisiertes Vertriebsmodell an, gemeinhin Direct Banking genannt. In diesem Zusammenhang wird nicht von Direktbanken gesprochen. Das Internetbanking ist lediglich eine Ergänzung zum Vertrieb über die Filialen und kein eigenständiger Vertriebsweg.

    Welche Dienstleistungen bieten Direktbanken?

    Einige Direktbanken sind Universalbanken, genauso wie die Filialbanken. Sie bieten alle Leistungen des herkömmlichen Bankgeschäfts, aber meistens nur für Privatkunden, an: Kredite, Immobilienfinanzierungen, Brokerage, Konten, Termingeld und Vorsorgeleistungen. Beispiele sind ING DiBa und Targobank.

    Andere Direktbanken bieten nur einen Ausschnitt möglicher Bankdienstleistungen an. Überwiegend liegt der Schwerpunkt auf Verbraucherkrediten. Beispiele:

    • SWK Bank und CreditPlus: Kredite und Festgeld
    • Santander: Kredite, Geldanlagen, Versicherungen, Baufinanzierungen
    • Barclaycard: Kredite und Kreditkarten
    • SKG Bank: nur Kredite
    • Bank of Scotland: Kredite und Tagesgeld
    • DKB Bank: Konten, Karten und Kredite

    Vor- und Nachteile sowie Direktbankvergleiche

    Generell werden die ständige Erreichbarkeit der Direktbanken und die bequeme Erledigung aller Bankgeschäfte von Zuhause aus als Vorteil angesehen. Hinzu kommen bessere Konditionen bei Zinsen und Gebühren, die allgemein mit einem geringeren Verwaltungsaufwand begründet werden.

    oginmaske mit Username und Passwort

    Sicheres Online Banking

    Die meisten Angebote von Direktbanken können schließlich mithilfe von online Vergleichsportalen einfach gegenübergestellt werden. Auf diese Weise wird ein Vergleich ermöglicht, ohne von Filiale zu Filiale rennen zu müssen.

    Als wesentlicher Nachteil wird häufig der Mangel an persönlicher Berater durch eine bestimmte Ansprechperson genannt. Dadurch wird der Aufbau einer dauerhaften Geschäftsbeziehung mit gegenseitigem Vertrauen behindert.

    Die Angebote von Direktbanken zielen vornehmlich auf bestimmte Kundengruppen ab. Kunden ohne hohen Serviceanspruch, die durch bestimmte Gruppenzuordnungen leicht mit automatisierten Verfahren verwaltet werden können, profitieren vor allem von den kostengünstigen Direktbank-angeboten.

    Anders ausgedrückt: gut verdienende Angestellte und Beamte in gesicherter Stelle sowie vielleicht noch Pensionäre mit ausreichendem Ruhegehalt sind die eigentlichen Profiteure des Direktbankangebots.

    Andere Personengruppen hingegen finden deutlich weniger Angebote bei Onlinebanken und werden oft benachteiligt. Dazu gehören die Selbständigen, vor allem Gewerbetreibende. Sie finden beispielsweise nur wenige Direktbanken, die ihnen Kredite gewähren wollen. Häufig ist das Kreditverfahren sehr aufwendig.

    Die Vor- und Nachteile von Direktbanken gegenüber Filialbanken lassen sich am besten anhand von Produktgruppen beschreiben.

    Onlinekredite

    In diesem Marktsegment sind Direktbanken stark, wenn es um Verbraucherdarlehen über Beträge von 1.000 Euro bis zu 50.000 Euro mit mittlerer Laufzeit geht, und das Arbeitsverhältnis oder Beamtenverhältnis dauerhaft ist.

    Kredite können innerhalb von 7 – 10 Tagen ausgezahlt werden. Immer mehr Banken ersetzen das umständliche PostIdentverfahren durch ein optionales internetgestütztes Videoidentverfahren, wodurch sich die Kreditvergabe beschleunigt.

    Kompliziert wird es, wenn der Kunde nicht der vorgegebenen „Norm“ entspricht. Selbstständige und Gewerbetreibende haben nur wenig Auswahl. Wird ein vorgegebenes Kreditscore verfehlt, gibt es ohne Einzelfallprüfung eine Absage. Negative SCHUFA Auskünfte sind regelmäßig ein Versagungsgrund. Nur Kreditvermittler, keine Direktbanken, können in solchen Fällen manchmal Kredite beschaffen.

    Im Grunde sind Darlehen von Direktbanken deutlich unflexibler als solche von Filialbanken. Weicht der Antragsteller aus welchen Gründen auch immer von der vorgegebenen Norm ab, hat die Filialbank Vorteile.

    Besteht mit der Filialbank eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, können flexible Kreditlösungen selbst bei Bonitätsproblemen in Einzelfällen möglich sein. Während Direktbanken ihre Kredite regelmäßig nur durch Mitunterzeichnung des Kreditvertrages durch eine weitere Partei und durch stille Lohnabtretungen sichern und teure Restschuldversicherungen anbieten, werden Filialbanken darüber hinaus andere Sicherheitsleistungen akzeptieren.

    Überraschenderweise müssen Darlehen bei Filialbanken nicht in jedem Fall teurer sein als bei Direktbanken. Manchmal ist sogar die Kreditvergabe schneller, beispielsweise bei zweckgebundenen Autokrediten.

    Hier können Kreditangebote von Direktbanken verglichen werden.

    Immobilienkredite

    Immobilienfinanzierungen, die über das Internet angebahnt werden, dagegen gibt es sicher eine Reihe von Vorurteilen. Baukredite sind Vertrauenssache. Deshalb besteht eine Tendenz bei Kreditnehmern, sich mit ihrem Sachbearbeiter bei der gewohnten Hausbank zu beraten.

    Das ist vor allem dann eine vernünftige Vorgehensweise, wenn sich die Baufinanzierung schwieriger gestaltet, als dies normalerweise der Fall ist. Allerdings sollte niemals vergessen werden, einige Vergleichsangebote anderer Filialbanken einzuholen.

    Baufinanzierungen und Immobilienkredite werden auch von einigen Direktbanken angeboten. Beispiele sind die ING DiBa und die Targobank. Die Angebote von Direktbanken können im Einzelfall günstiger sein als solche bei Filialbanken oder nicht. Wirklich attraktiv sind solche Angebote einzelner Direktbanken unseres Erachtens weniger.

    Es gibt aber spezialisierte Finanzdienstleister, die im Internet als Makler günstiger Immobilienfinanzierungen auftreten. Diese Unternehmen vergeben Baukredite nicht selbst, sondern vermitteln sie. Kunden können ihren Baukredit weitgehend online abschließen, oder sie können sich vor Ort vom Anbieter der Kredite beraten lassen.

    Der Vorteil der Inanspruchnahme solcher Finanzdienstleister: Sie verfügen manchmal über Kontakte zu hunderten Partnerbanken, unter denen sie einen internen Vergleich durchführen können. Dem Kunden wird daraufhin kostenlos und unverbindlich das beste Angebot für die Immobilienfinanzierung vorgelegt.

    Neben Immobilienfinanzierungen bieten einige Direktbanken zweckgebundene Wohnkredite an. Solche Darlehen können für Ausbaumaßnahmen, Modernisierungen oder Renovierungen verwandt werden. Sie müssen nicht durch Grundschulden besichert werden. Diese Kredite sind sehr günstig.

    Die gleichen Darlehen werden aber auch von vielen Sparkassen und Genossenschaftsbanken angeboten. Die Bedingungen sind ebenfalls gut. Ein Vergleich solcher Angebote mit denen von Direktbanken lohnt sich mithin immer. Manchmal ist Voraussetzung der Kreditvergabe, dass der Kreditnehmer zur Umsetzung der Maßnahmen auf regionale Unternehmen zurückgreift.

    Konten und Karten

    Fast alle Direktbanken bieten neben Verbraucherdarlehen Girokonten an. Mit dem Girokonto werden regelmäßig Kreditkarten mitgeliefert, mit denen Bargeldabhebungen im Inland wie im Ausland möglich sind. Girokonten bei Direktbanken sollten über folgende Vorteile verfügen:

    • Karten und Kontenführung sollten generell kostenfrei sein, und zwar ohne Einschränkungen also beispielsweise ohne Mindesteinlagen oder monatlichen Mindesteingang.
    • Die Dispositionszinsen sollten erkennbar günstiger sein als bei Filialbanken.
    • Eine kostenlose Bargeldversorgung muss sichergestellt sein. Die Direktbank muss einem oder mehreren Automatennetzen mit einer ausreichenden Anzahl von Automaten angehören, bei denen Bargeldabhebungen nichts kosten.
    • Auslandseinsätze der Karte sollten kostenfrei möglich oder jedenfalls nur mit geringen Kosten verbunden sein.

    Girokonten von Direktbanken eignen sich in der Regel eher als Zweitkonto. Neben der kostenlosen Bargeldversorgung sind Bargeldeinzahlungen ein Problem. Hat die Direktbank Zweigstellen, ist eine Bargeldeinzahlung dort möglich. Nur wird sich nicht an jedem Ort eine solche Zweigstelle befinden. Sonst muss die Bargeldeinzahlung über eine Drittbank abgewickelt werden. Dafür sind die Gebühren jedoch sehr hoch.

    Ein Girokonto bei einer Filialbank, einer Sparkasse oder einer Genossenschaftsbank wird regelmäßig mit etwas höheren Kosten verbunden sein als bei einer Direktbank. Aber eine Bank vor Ort mit einem persönlichen Ansprechpartner und einer Filiale, in der man unbürokratisch alle laufenden Bankgeschäfte erledigen kann, hat durchaus Vorteile. Beispielsweise kann man mit seinem Ansprechpartner bei einer Filialbank eher eine vorübergehende Erhöhung des Dispositionsrahmens aushandeln als anonym mit einer Direktbank.

    Praktisch alle Direktbanken und Filialbanken bieten so genannte P-Konten (Pfändungsschutzkonten) an.

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    Festgeld und Tagesgeld

    Gleichgültig ob Festgeld oder Tagesgeld, keine Filialbank bietet eine so gute Rendite wie Direktbanken, die solche Geldanlagen anbieten. Hier sind die Direktbanken immer überlegen.

    Allerdings sollten Anleger genau auf die Konditionen achten. Es gibt viele Lockvogelangebote, die auf den ersten Blick attraktiv wirken. Entscheidend sollten aber immer die Konditionen für Bestandskunden sein.

    Tagesgeldhopping wird häufig empfohlen, ist aber äußerst unpraktisch und wird nur von den wenigsten Anlegern praktiziert. Lockvogelangebote enden meistens nach einer gewissen Zeit. Wer da nicht den Anbieter wechselt, der muss häufig mit besonders schlechten Konditionen rechnen.

    Die Einrichtung eines Tagesgeldkontos oder eines Festgeldkontos setzt regelmäßig ein Referenzkonto voraus. Das Referenzkonto muss nicht bei der Direktbank geführt werden. Als Referenzkonto kann ohne weiteres das Girokonto bei der Hausbank dienen.

    Depotkonto

    Wertpapiergeschäfte über ein Depotkonto bei der Hausbank abzuwickeln, ist unverhältnismäßig teuer. Manchmal wird als Vorteil dargestellt, dass eine persönliche Anlageberatung stattfinden kann. Die Beratungsleistung von Filialbanken lässt aber regelmäßig zu wünschen übrig. Die Berater neigen dazu, nur bestimmte Finanzprodukte zu empfehlen.

    Oft haben sie weniger die Interessen ihrer Kunden im Blick, als die Interessen ihres Arbeitgebers an der Vermittlung eigener Produkte oder solcher Geldanlagen, die von Emittenten herausgegeben werden, mit denen die Bank kooperiert.

    Selbst Anleger, die auf eine langfristige Investition aus sind und deswegen weniger traden, sind mit einem Depotkonto bei einer Hausbank nicht sonderlich gut bedient. Das Problem liegt in den unverhältnismäßig hohen Kontogebühren, ganz abgesehen von den Kosten, die durch den Wertpapierhandel verursacht werden.

    Depotkonten bei Direktbanken und bei Onlinebrokern sind einfach in jedem Fall günstiger. Allerdings sollten Kontoführungsgebühren nicht anfallen und die mit dem Wertpapierhandel verbundenen Kosten sollten möglichst gering sein.

    Die meisten Onlinebroker verfügen über eine große Auswahl von aktiv gemanagten Fonds und ETFs. Häufig gibt es Sonderkonditionen bei den Ausgabeaufschlägen. Sparpläne sind regelmäßig möglich, und die Kosten dafür können erträglich sein.

    Direktbanken, die Depotkonten anbieten, sind unter anderem Comdirekt, Consors Bank oder ING DiBa. Maxblue ist der Onlinebroker der Deutschen Bank. S Broker ist der zentrale Onlinebroker der Sparkassen.

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    Zu guter Letzt: Sicherheit

    Die modernen Tan-Verfahren und die Verfahren zur Datenübertragung haben hohe Sicherheitsstandards. Ebenso gewährleisten alle Direktbanken den erforderlichen Datenschutz.

    Bankkunden müssen sich über Sicherheit eigentlich keine Gedanken machen, sofern sie sich an die Vorgaben der Direktbank halten. Natürlich gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, weder bei der Verwendung von Karten noch beim Online Banking.

    Wird der Datenbestand einer Bank gehackt, was gar nicht so sehr selten vorkommt, sind die Daten aller Kunden gefährdet, gleichgültig ob sie Onlinebanking betreiben oder alle Bankgeschäfte nur über eine Filiale abwickeln.

    Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen von Direktbanken und Filialbanken sollten Verbraucher zusätzlich einige Tipps beherzigen:

    • Installieren Sie eine gute Sicherheitssoftware, die immer auf dem aktuellen Stand sein sollte.
    • Schließen Sie immer das Browserfenster, wenn sie das Internetbanking beendet haben.
    • Überprüfen Sie Ihre Onlinekonten und Kreditkartenkonten in regelmäßigen Abständen, wenigstens einmal monatlich.
    • Verändern Sie von Zeit zu Zeit ihre Login Daten. Wählen Sie ein sicheres Passwort, welches, wenn möglich, auch Großbuchstaben, Zahlen und Zeichen enthalten sollte.
    • Speichern Sie niemals Unterlagen auf ihrem Computer, die sie aus dem Konto heruntergeladen haben (Kontoauszüge, Kontoumsätze, Belege und anderes).
    • Klicken Sie niemals einen Link in einer E-Mail an, und geben Sie schon gar nicht Zugangsdaten ein, wenn dies nach Anklicken des Links gefordert wird.

    Es ist schon eigenartig. Alle Banken weisen auf die Gefahr von Phishing Emails hin. Manche Banken versenden aber selbst E-Mails, die Links enthalten. Auch diese Links sollten niemals angeklickt werden. Der Kontozugang sollte ausschließlich durch Login direkt über die Webseite der Bank erfolgen.